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22.11.2019

Ravensburg: Minister zu Gast bei Herbstversammlung

Der baden-württembergische Minister für Soziales und Integration referierte bei der Herbstversammlung der Innung Ravensburg über das neue Fachkräfte-Einwanderungsgesetz. Zudem wurden Mitglieder für Ehrenamt und Firmenjubiläum geehrt.

Bild: O. Hofmann

Vor einem voll besetzten Haus begrüßte Obermeister Armin Jöchle die Mitglieder in der Ravensburger Veitsburg zur Herbstversammlung: „Wir haben eine hervorragende Auftragslage und insbesondere durch die Digitalisierung können wir optimistisch in die Zukunft blicken.“

Sozialminister zum Thema Einwanderungsgesetz
Mit Manfred Lucha, Minister für Soziales und Integration Baden-Württemberg, hatte sich in diesem Jahr hoher Besuch bei der Elektro-Innung angekündigt. Der Minister sprach zum Thema „Anforderungen an eine weltoffene und zukunftsfähige (Arbeits-) Gesellschaft“. Insbesondere im Hinblick auf das neue Fachkräfte-Einwanderungsgesetz und das Gesetz zur Duldung und Beschäftigung, die beide 2020 in Kraft treten, waren die Zuhörer auf die Ausführungen des Ministers gespannt. „Das Gesetz ist zu bürokratisch, es ist für die Betroffenen nicht rechtssicher und es hat keinerlei Aspekte der Integration“, so kritisierte der Minister den für das Gesetz verantwortlichen Bundesinnenminister Horst Seehofer. Manfred Lucha betonte, dass es für ihn klar sei, dass wer sich einbringe und arbeitet, auch ein Bleiberecht erhalten soll.

Ehrungen von Mitgliedern
Verdiente Mitglieder der Innung wurden im Anschluss von Ehrenobermeister Wilhelm Stotz geehrt. Ralph Spardel erhielt die Bronze-Medaille für zehn Jahre im Gesellenausschuss. Florian Schneider von Elektro Schneider aus Kißlegg wurde zum 100jährigen Firmenjubiläum ausgezeichnet. Beim anschließenden Abendessen gab es noch regen Austausch zwischen den anwesenden Betrieben.

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