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06.05.2010

Handwerk kritisiert Förderstopp für Erneuerbare Energien

Zu Wochenbeginn stoppte die Bundesregeirung die Fördergelder für das Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien. Der ZVEH wird gemeinsam mit dem ZDH versuchen, gegen diesen Beschluss vorzugehen

„Die Haushaltssperre für das Marktanreizprogramm konterkariert die intensiven Bemühungen des ZVEH bei der Reform des EEG, bei Investitionsentscheidungen Planungssicherheit für Betriebe und Kunden herzustellen. Wiederum werden Wirtschaft und Verbraucher aus dem Nichts vor den Kopf gestoßen, Pläne für energieeffiziente Modernisierungsvorhaben werden über Nacht zunichte gemacht“, sagt Ingolf Jakobi, Hauptgeschäftsführer des ZVEH.

Zu der Haushaltssperre und dem daraus resultierenden Förderstopp im Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien erklärt zudem Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH): „Die Haushaltssperre und der Förderstopp im Marktanreizprogramm für Erneuerbare Energien stoßen im Handwerk auf Unverständnis. Das ist das falsche Signal für Klimaschutz und Beschäftigung! Der Förderstopp bewirkt eine massive Verunsicherung der sanierungswilligen Hausbesitzer. Es ist zu befürchten, dass diese ihre geplanten Investitionen zurückhalten oder ganz zurückstellen. Die Betriebe müssen damit rechnen, dass sogar bereits kalkulierte Aufträge storniert werden. Ausgerechnet jetzt wird die beginnende Erholung ausgebremst.

Die Bundesregierung muss gerade jetzt ein Interesse daran haben, dass private Investitionen angestoßen werden. Zumal Deutschlands Kurs für mehr Klimaschutz erfolgreich ist. Angebracht ist daher eine Beschleunigung des Ausbaus von Erneuerbaren Energien im Wärmebereich - im Interesse von Umwelt, Wachstum und Beschäftigung."

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