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22.07.2021

Erfolgreich als Elektronikerin

Natascha Brotz aus dem Innungsfachbetrieb Waldmann Elektrotechnik gibt Einblick in ihren Beruf.

Bild: Agentur für Arbeit Rottweil – Villingen-Schwenningen

Traumberuf im Handwerk gefunden
Natascha Brotz hat ihren Traumberuf im Handwerk gefunden. Die 24jährige Schwenningerin arbeitet als Elektronikerin für Energie- und Gebäudetechnik bei Waldmann Elektrotechnik. Als Frau ist sie in ihrem Beruf in vorwiegend männlicher Gesellschaft. Der Frauenanteil bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen lag im vergangenen Jahr bei 2,9 Prozent. Natascha möchte Mädchen Mut machen, über eine Ausbildung in klassischen Männerberufen nachzudenken.

Nach Schule erst mal Praktikum
Nach der Schule war Natascha noch unentschlossen, ob sie lieber studieren oder eine Ausbildung beginnen sollte. Durch gute Bekannte wurde sie auf den Beruf der Elektronikerin aufmerksam. „Freunde meiner Familie haben einen eigenen Betrieb und mir erklärt, wie vielseitig der Beruf als Elektronikerin sein kann. Ich dachte, okay, dann traue ich mich und mache etwas Handfestes“, erzählt sie. Um zu prüfen, ob ihr die Tätigkeit tatsächlich liegt, machte sie zuerst ein Praktikum: „So konnte ich erstmal in den Beruf reinschnuppern. Ich habe mich dann gezielt für das Handwerk entschieden und die Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik gewählt.“

Ausbildung beim Innungsfachbetrieb Waldmann Elektrotechnik
Ihre Ausbildung hat Natascha bei Waldmann Elektrotechnik absolviert. Das Unternehmen ist einer der größten Elektrofachbetriebe im Südwesten und hat rund 100 Beschäftigte. Es war ihr wichtig, die Lehre in einem größeren Betrieb mit verschiedenen Abteilungen zu machen. Natascha arbeitete sowohl mit dem Kundendienst vor Ort als auch bei der Installation auf der Baustelle. Sie lernte aber auch im Büro und half bei umfangreichen Planungsaufgaben - etwa bei Neubauprojekten. „Mein Ausbilder hat von Anfang an abwechslungsreiche Arbeiten vergeben, so dass meine Lehrjahre alles andere als eintönig waren“, erinnert sie sich. Trotzdem war es für die junge Frau nicht immer einfach: „Die Arbeit ist auch körperlich anstrengend, aber auf Kraft alleine kommt es in diesem Beruf nicht an. Viele kennen die verschiedenen Bereiche gar nicht, in denen man als Elektronikerin arbeiten kann. Konzentration und Geschick gehören für filigrane Arbeiten unbedingt dazu.“

Zukunft sieht gut aus
Um ihre Zukunftsaussichten muss sie sich keine Sorgen machen. Natascha hat ihre Ausbildung im Frühjahr erfolgreich abgeschlossen und ist direkt bei Waldmann Elektrotechnik übernommen worden. Geschäftsführer Andreas Beiter findet es gut, dass Frauen sich ins Handwerk trauen: „Vielen Betrieben fehlt es gerade in technischen Bereichen an qualifiziertem Nachwuchs. Ich freue mich, dass Natascha die Prüfung erfolgreich bestanden und einen Platz in unserem Team gefunden hat.“

Rat an Mädchen
Was würde sie Mädchen raten, die einen technischen Beruf erlernen möchten? „Man sollte nicht zimperlich sein und vor allem nicht gleich aufgeben. Den Respekt muss man sich schon erst einmal erarbeiten. Dadurch, dass ich den Beruf von Grund auf gelernt habe, begegnen meine Kollegen und ich uns aber immer auf Augenhöhe“, erzählt die ambitionierte Frau. Die frischgebackene Gesellin hat weiterhin große Pläne: Im September beginnt sie ihre Weiterbildung zum Technischen Fachwirt.

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